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Christliche Adivasi-Gemeinden der Jeypore Kirche
Gemeindepartnerschaften gesucht
Alle vier Adivasi-Gemeinden und gehören zum Kirchenkreis Sapta Moha. Sie liegen im Bundesstaat Orissa, einer bewaldeten Bergregion 1000 Meter über dem Meeresspiegel an der Ostküste Indiens.
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| Adivasi in Orissa: Auf der Suche nach ihrer Perspektive (Foto: E.v.d.Heyde/NMZ) |
Trotz der Schwierigkeiten hat Bildung bei den Jugendlichen einen hohen Stellenwert, bietet sie die doch die einzige Chance, eine Alternative zum bäuerlichen Leben zu finden.
Denn eines der großen Probleme für die Dorfbewohner, die mehrheitlich als Bauern leben und arbeiten ist besteht darin, dass durch das nahe Bauxitbergwerk die Bodenqualität stark beeinträchtigt wird.
Die Landwirtschaft in der ohnehin strukturschwachen Region ist seither erheblich in Mitleidenschaft gezogen, die Erträge reichen kaum zum leben.
Putsil
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| Dorfstrasse in Putsil (Foto: E.v.d.Heyde/NMZ) |
In Putsil leben etwa 1000 Menschen, es ist die älteste christliche Gemeinde in der Region. Es gibt einen Pastor und mehrere ehrenamtliche Gemeindehelferinnen und -helfer, die eine lebendige Kindern- , Jugend- und Frauenarbeit organisieren.
Putsil hat noch keine funktionierende Schule, den Schulunterricht für 5 - 8-Jährige übernehmen Gemeindehelfer. Es gibt jedoch relativ viele Jugendliche, die einen Platz als Oberschüler/innen auf auswärtigen Internatsschulen bekommen konnten. Sie alle hoffen auf zukünftige Arbeitsmöglichkeiten jenseits der Landwirtschaft.
Wirtschaft und Umfeld
Fast alle Einwohner/innen von Putsil arbeiten als kleine Bergbauern oder sind Tagelöhner im nahen Industrieort Damonjodi, aber es gibt auch Tischler und Maurer im Dorf.
Das nahegelegene Bauxitbergwerk bietet der Bevölkerung kaum Entwicklungsmöglichkeiten und gerät wegen seiner raumgreifenden Politik immer wieder in Kritik.
In Putsil enstand in den letzten Jahren ein Mini-Wasserkraftwerk, das alle Häuser mit Strom versorgt. Dieses Kraftwerk bauten die Einwohnerinnen und Einwohner unter Aufbringung aller Kräfte selbst auf. Die Dorfentwicklungsorganisation WIDA unterstützte das Projekt mit Know-how, das NMZ stellte Fördermittel zur Verfügung.
Auch eine Kornmühle ist so im Dorf entstanden, außerdem ein kleines Gästehaus und ein Seminargebäude. Die Dorfgemeinde übernahm auch die Verantwortung für eine Gesundheitsstation in unmittelbarer Nachbarschaft des Dorfes.
Tankubeda
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| Wasser ist ein kostbares Gut, jeder Eimer muss vom Dorfbrunnen geholt werden (Foto: E.v.d.Heyde/NMZ) |
In Tankubeda leben etwa 900 - 1000 Menschen, es gibt rund 120 Häuser in der kleinen Gemeinde.
Auch in Tankubeda ist die Gemeinde sehr engagiert. Sie baut zur Zeit ein Gemeindehaus auf eigene Kosten, verfügt jedoch noch nicht über die vergleichsweise guten Bedingungen der größeren Nachbargemeinde Putsil.
Fast alle Einwohner/innen in Tankubeda Bergbauern oder arbeiten als Tagelöhner in der Aluminiumfabrik in Damonjodi.
Dengnaguda und Jamput
Beide Gemeinden strengen aus eigener Kraft Projekte zur Dorfentwicklung an, da es kaum staatliche Unterstützung gibt.
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| Adivasi-Frauen pflanzen Reis (Foto: E.v.d.Heyde/NMZ) |
Weitere Info für interessierte Gemeinden in Hamburg und Schleswig-Holstein
Indienreferat
Telefon: 040/ 881 81 223
a.siegemund@nmz-mission.de
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Weiterführende Links
Direkter Kontakt
Dr. Axel Siegemund
Indienreferat
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