NMZ-Mission

Nordelbisches Zentrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst (NMZ)

Ausgezeichnet mit dem Hamburger Familiensiegel
Ausgezeichnet mit dem Hamburger Familiensiegel

Das Nordelbische Missionszentrum ist ein Werk der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der nördlichsten Landeskirche Deutschlands.

Als international arbeitende Stelle hat das Werk weltweite Kontakte, sie gehen zu Kirchen und Organisationen in Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien, Europa und im Nahen Osten.

Das Nordelbische Missionszentrum informiert, fördert den Jugendaustausch und ist Ansprechpartner für Mission, Ökumene interreligiösen Dialog und Entwicklungsthemen. Es unterstützt Projekte, die der Selbständigkeit und Unabhängigkeit der Partner zugute kommen.

Mit dieser Arbeit möchte das Nordelbische Missionszentrum zu Versöhnung, Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung beitragen.

Tradition und Engagement

Die Geschichte des Nordelbischen Missionszentrums reicht bis in das Jahr 1876 zurück. Damals gründete der Dorfpastor Christian Jensen im nordfriesischen Breklum die Schleswig-Holsteinische Evangelisch-Lutherische Missionsgesellschaft.

Die ersten Missionarinnen und Missionare der Gesellschaft gingen nach Indien und in die USA, später folgten Tansania, China und Papua-Neuguinea.

Die Arbeit der Breklumer Mission war zeit ihres Bestehens mit einem hohen Maß an sozialer Verantwortung verbunden. Aus ihr gingen Schulen, Krankenhäuser und Waisenhäuser hervor.

1971 wurde die Missionsgesellschaft ein Werk der Nordelbischen Kirche und erhielt den Namen Nordelbisches Zenrum für Weltmission und Kirchlichen Weltdienst - kurz: Nordelbisches Missionszentrum (NMZ).

Seither vermittelt das NMZ Erfahrungen und Impulse aus der Weltgemeinschaft der Kirchen - insbesondere aus seinen Partnerkirchen.

Geschäftsstelle Hamburg

Freiherr Richard Henry von Donner, Hamburger Bankier und Freund der Breklumer Mission, stiftete im Jahr 1905 das Gelände in Hamburg-Othmarschen. Er ließ hier ein Missionsheim für junge Missionarinnen und Missionare und ihre Familien bauen. Das Haus diente zunächst als Wohnheim: Für die Dauer der Auslandsaufenthalte ihrer Eltern lebten hier Kinder von Missionarinnen und Missionaren. Es war außerdem das Gästehaus der Mission.

Seit 1971 ist das Haus Sitz der Hamburger Geschäftsstelle des Nordelbischen Missionszentrums. Hier finden auch Informationsveranstaltungen statt.


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