Ökumenische Partnerschaften qualifizieren
Unsere Freiwilligen im Ausland:
Aktuelle Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen:
Der andere Blick
Weltwärts
Stipendienprogramm
Weltbewegt - das Magazin
Mit Themen-Forum, Nachrichten, Tipps & Terminen.
Im Schwerpunkt: Musik
- Musikalische Brückenschläge in der Ökumene - Dr. Verena Grüter
-"Sprache, die verstanden wird" - die "Wise Guys" im Interview mit Marius Magaard
- Brücke zwischen Tradition und Moderne - Musik in Papua- Neuguinea und Tansania
Breklumer Gezeiten - Spirituelle Wege in Nordfriesland
Das Programm 2011/12 liegt vor. Lassen Sie sich inspirieren.
Jahresbericht 2011 - Partnerschaften - Perspektivwechsel
Wie verstehen unsere Partner in unterschiedlichen Ländern, mit denen wir verbunden sind - Partnerschaften?
Hier können Sie den Jahresbericht bestellen.
Halbjahresprogramm
Unsere Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2011: Seminare, Vorträge, Fortbildungen, Freizeiten und Auszeiten.
Heft bestellen
Halbjahresprogramm 2/2011 (pdf)
Nordelbische Kirche und Klimaschutz
Wir engagieren uns für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit:
www.kirchefuerklima.de
www.kirche-klimaschutz.de
Infostelle Klimagerechtigkeit im NMZ
www.klimagerechtigkeit.de
Hier finden Sie mehr zur Klima-Kollekte....
Das Jahresfest der Ökumene 2011
am 25. und 26.
Juni in Breklum
Erklärung des Interreligiösen Forums Hamburg
"Die von Thilo Sarrazin vorgebrachten Argumente sind bedenklich"
Hamburg - Das Interreligiöse Forum Hamburg setzt sich seit 10 Jahren für eine Vertrauen schaffende Atmosphäre zwischen Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften in der Stadt Hamburg ein. Es ist davon überzeugt, dass Vorurteile, Ängste und Abgrenzungstendenzen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller oder religiöser Prägung nur durch gründliche wechselseitige Kenntnisse, kontinuierliche Begegnungen und einen intensiven Dialog überwunden werden können.
In dieser Hinsicht erachtet das Forum die von Thilo Sarrazin in der jüngsten Debatte vorgebrachten Thesen und Hinweise als sehr bedenklich, weil sie die Meinung nahelegen, das Wohl einer Gesellschaft und eines Landes könne durch Ausgrenzung bestimmter Gruppen befördert werden.
Einer solchen Geisteshaltung mit den daraus möglichen Konsequenzen einer gesellschaftlichen Spaltung widerspricht das Forum auf das Entschiedenste.
Auch verwahrt es sich gegen jeden Versuch einer pauschalen Herabsetzung einer bestimmten Bevölkerungs- oder Religionsgruppe.
Das Forum bittet alle Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, sich verstärkt dafür einzusetzen, dass auch in Zukunft die Menschen in diesem Land friedlich miteinander leben können - unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen oder religiösen Herkunft und Zugehörigkeit.
Diese Stellungnahme haben unterzeichnet:
- Die Bischöfin / Der Bischof im Sprengel Hamburg und Lübeck:
in Vertretung Propst Jürgen F. Bollmann, Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche - Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke, Erzbistum Hamburg, Römisch-katholische Kirche
- Abu Ahmed Jakobi, Vorsitzender des Ausschusses für interreligiösen Dialog, Schura-Rat der islamischen
Gemeinschaften in Hamburg e.V. - Samuel Jossifoff, Jüdische Gemeinde Hamburg
- Oliver Petersen, Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg
*Bertrand Schütz, Zen Mönch, Zen-Dojo Hamburg e.V., AZI-Vereinigung Zen Ohne Bleibe - Dipanker Sinha-Roy, Zentralrat der Inder in Hamburg, Hinduismus
- Ejdar Tatar, Alevitische Gemeinde, Landesverband Hamburg
- Roland Zimmel, Baha´i-Gemeinden Hamburg
- Pastor Dr. Detlef Görrig, Nordelbischer Referent für christlich-islamischen Dialog
----------
Das am 20.11.2000 gegründete Interreligiöse Forum Hamburg ist eine Zusammenkunft Hamburger Religionsgemeinschaften, deren Vertreterinnen und Vertreter sich regelmäßig über interreligiöse Entwicklungen und Aktivitäten der einzelnen Religionsgemeinschaften in der Stadt informieren und austauschen.
Die Zusammenarbeit ist vom wechselseitigen Respekt und dem Interesse an einem friedlichen und nachbarschaftlichen Umgang miteinander geprägt.
Dem Forum gehören evangelische, katholische, muslimische, jüdische, buddhistische, hinduistische, alevitische und Mitglieder der Baha´i Gemeinden in Hamburg an.
( 6. September 2010 )




