Schatten im Paradies
Vom Reichtum des Landes kommt den meisten Menschen nichts an. Papua-Neuguinea sucht seinen Weg.
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Halbjahresprogramm 2/ 2010
Veranstaltungen und Angebote August - Dezember 2010
Chilenische Pazifiküste
Erdbeben forderte Hunderte von Todesopfern
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| Nach dem beben in Santiago de Chile. Foto: Gustav-Adolf-Werk |
Nach dem schweren Erdbeben vor der chilenischen Pazifikküste hat der Lutherische Weltbund (LWB) zu Solidarität mit dem chilenischen Volk aufgerufen. Das Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Richterskala, das am Samstag, 27. Februar die pazifische Küste erschütterte, forderte nach ersten Schätzungen mindestens 700 Todesopfer. Rund 1,5 Millionen Unterkünfte sollen zerstört worden sein.
Das Epizentrum des Erdbebens lag circa 100 Kilometer nordöstlich der Küstenstadt Concepción und südwestlich der Hauptstadt Santiago. Berichten zufolge gibt es in der Nähe des Epizentrums Nachbeben, die bis in die Hauptstadt spürbar sind.
"Lasst uns in unseren Gebeten des chilenischen Volkes gedenken. In Gedanken sind wir bei den Menschen, die mit dem riesigen Ausmass dieser Katastrophe fertig werden müssen. Viele von ihnen haben geliebte Menschen verloren, schwere Verletzungen erlitten oder sind obdachlos geworden, andere warten auf Nachrichten von Familienangehörigen, von Freundinnen und Freunden, die von dem Erdbeben getroffen wurden", so LWB-Generalsekretär Noko.
Noko betonte, der LWB habe erste Kontakte u.a. zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile aufgenommen. Die IELCH hat Gemeinden in dem schwer getroffenen Gebiet von Concepción.
Der Lutherische Weltbund will den Erdbebenopfern in Chile in Zusammenarbeit mit "ACT Alliance" Hilfe zukommen lassen.
Auch die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt die Hilfswerke des globalen kirchlichen Verbundes "ACT Alliance" (Kirchen helfen gemeinsam). Das weltweite Bündnis von Kirchen und Partnerorganisationen ist in den
Bereichen humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Anwaltschaft
tätig.
Das Nordelbische Missionszentrum bittet um Unterstützung für die betroffenen Menschen in Chile.
(LWI/dg)
( 2. März 2010 )




