Ökumenische Partnerschaften qualifizieren
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Im Schwerpunkt: Musik
- Musikalische Brückenschläge in der Ökumene - Dr. Verena Grüter
-"Sprache, die verstanden wird" - die "Wise Guys" im Interview mit Marius Magaard
- Brücke zwischen Tradition und Moderne - Musik in Papua- Neuguinea und Tansania
Breklumer Gezeiten - Spirituelle Wege in Nordfriesland
Das Programm 2011/12 liegt vor. Lassen Sie sich inspirieren.
Jahresbericht 2011 - Partnerschaften - Perspektivwechsel
Wie verstehen unsere Partner in unterschiedlichen Ländern, mit denen wir verbunden sind - Partnerschaften?
Hier können Sie den Jahresbericht bestellen.
Halbjahresprogramm
Unsere Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2011: Seminare, Vorträge, Fortbildungen, Freizeiten und Auszeiten.
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Halbjahresprogramm 2/2011 (pdf)
Nordelbische Kirche und Klimaschutz
Wir engagieren uns für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit:
www.kirchefuerklima.de
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Infostelle Klimagerechtigkeit im NMZ
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Das Jahresfest der Ökumene 2011
am 25. und 26.
Juni in Breklum
Adivasi: Ureinwohner Indiens
Traditionell leben die Gemeinschaften als Selbstversorger in Waldgebieten. Es gibt insgesamt 698 Ethnien unter den Adivasi, die sich in Sprache, Kultur und Religion unterscheiden.
Mit etwa 90 Millionen Menschen machen Adivasi etwas mehr als 8% der Bevölkerung aus. Adivasi leben in allen Bundesstaaten Indiens. Ihr Anteil ist jedoch in einigen Bundesstaaten besonders hoch – etwa in Bihar, Jharkhand, Rajasthan oder auch in Orissa im Osten Indiens. Über 22% der Bevölkerung von Orissa gehören zu den Adivasi, viele sind Christen.
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| Junge Adivasi Frauen in Litiguda, Orissa (Foto: v.d.Heyde / NMZ) |
In der Chilika-Ebene befindet sich der Chilika-See, Indiens größter Brackwassersee. Seine Flachwassergebiete sind Brutplatz vieler Wasservögel und Fische.
Orissa ist reich an Bodenschätzen, doch leider kommt dies den Menschen in der Regel kaum zu Gute. Rund 70% der indischen Bauxitvorkommen liegen in Orissa. Riesige Vorkommen von Eisenerz, Kohle, Kalkstein u. a. kommen dazu.
Rohstoff-Abbau führt zu Vertreibung
Den oft gigantischen Projekten zum Abbau der Rohstoffe und zur Energiegewinnung geht eine massive Vertreibung der ansässigen Bevölkerung voraus, verheerende Umweltschäden verschlechtern die Situation der Vertriebenen weiter.
Besonders betroffen sind Adivasi. Ihre Vertreibungsgeschichte reicht bis in die britische Kolonialzeit zurück, und sie hält bis heute an. Allein seit 1990 wurden nach offiziellen Angaben mehr als 8,5 Millionen Adivasi durch industrielle Großprojekte wie Staudämme, Bergwerke und Verarbeitungsanlagen, aber auch durch das Anlegen von Naturschutzgebieten vertrieben.
Sehr häufig gehen diese Vertreibungen ohne Kompensation einher – obwohl die Gesetze Kompensationen eigentlich vorschreiben.
Um der strukturellen Diskriminierung der Adivasi entgegenzuwirken, ist in der indischen Verfassung eine Quotierung für Adivasi in den Parlamenten, im Bildungsbereich und im Staatsdienst vorgesehen. Auch Förderprogramme gibt es. Diese staatlichen Programme treffen jedoch oft nicht die Bedürfnisse der Adivasi. Die Quotenregelungen fördert eine Elitenbildung, die eher zu einer Spaltung führt als zu grundlegenden strukturellen Veränderungen.
Adivasi stehen außerhalb des Kastensystems. Wie die Dalit kämpfen sie für ihr Recht auf ein menschenwürdiges, selbst bestimmtes Leben.
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| An Bauarbeiten in ihrem Dorf beteiligt: Adivasi Frauen (Foto: v.d.Heyde / NMZ) |
- Adivasi-Koordination in Deutschland e.V.
- Bundeszentrale für politische Bildung: Indien
- Bildung statt Kinderarbeit
Partnerschaften – Perspektivwechsel
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Ich bin zu Hause in Indien
Ein Projekt zum Globalen Lernen für Kinder im Vor- und Grundschulalter Weiter...
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